28. Juli als neuer Starttermin für die Varroa-Behandlung

Geschätzte Präsidentinnen und Präsidenten der Imkervereine, werte Imkerkollegen und -kolleginnen,

bisher hatten wir den 4. August 2018 als Startpunkt für die gemeinsame Varroa-Bekämpfung in tiefen Lagen vorgesehen. Nach Rücksprache mit einigen von Euch, Berufsimkern und erfahrenen Imkern in unserer Region ziehen wir diesen Starttermin um eine Woche vor. Neu gilt Samstag, der 28. Juli 2018 als Startdatum für die gemeinsame Varroa-Behandlung in tiefen Lagen. Der Grund ist das Ausbleiben des Honigtaus sowohl bei den

Nadel- wie auch den Laubbäumen, also kein oder nur wenig Wald- oder Blatthonig in Aussicht. Das ist im Gegensatz zum Vorjahr, wo wir eine rekordverdächtige Waldhonigernte hatten. Der Grund für das Ausbleiben des Honigtaus in diesem Jahr liegt wahrscheinlich in der extremen Trockenheit im Frühling, so dass sich die Läusepopulationen nur schwach entwickeln konnten.

Der neue Termin, 28. Juli, für den Start der gemeinsamen Varroa-Behandlung bedeutet, dass im Flachland ab jetzt die Honigräume abgenommen und die Völker aufgefüttert werden können, was dringend geboten ist.

Wandervölker in der Höhe können eventuell von einer Waldtracht profitieren, auch liefern in diesem Jahr die Alpenrosen eine super Tracht, so dass diese Völker länger oben bleiben werden. Wenn sie nach dem 28. Juli an ihre Winterstandorte zurückgeholt werden, müssen sie oben gegen die Varroa-Milbe behandet werden. Nur behandelte Bienenvölker dürfen ins Flachland verstellt werden, so wird die Rückinvastion der Milben in die bereits behandelten Völker verhindert oder minimiert.

Der Imkerverein Obwalden hatte diesen neuen Termin für den Kanton Obwalden  schon früher angekündigt. Wir unterstützen das ausdrücklich und schliessen uns für Nidwalden, Uri und Schwyz hiermit an.

Vielen Dank Euch allen, dass Ihr hier mitmacht. Bruno Reihl, "Bieneninspektor"

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